Foto: Peter Kuhnle - Blick auf den Obersee zwischen Meersburg und Hagnau

Wer von Meersburg nach Osten fährt, erlebt einen ganz anderen Bodensee: den Obersee. Hier fasziniert der See durch seine Weite und Größe – zwölf Kilometer sind es von Friedrichshafen nach Romanshorn (Autofähre), vierzehn nach Arbon. Hier verdient er die Bezeichnung „Schwäbisches Meer“, die ihm aus der Zeit geblieben ist, da er im Herzen des Herzogtums Schwaben lag.

Seit 1952 der Südweststaat gebildet wurde, nimmt Baden-Württemberg einen großen Teil des Ufers ein. Nur Insider werden noch Unterschiede zwischen dem badischen und dem württembergischen Teil bemerken. Der Bodenseewein ist zwar überwiegend badischer Wein, die landschaftlich geprägten Fischgerichte sind jedoch rund um den See weitgehend die gleichen. Die Gastronomie stellt sich auf das ein, was die Touristen erwarten.

Staatsweingut Meersburg – Gewachsene Weinkultur am See

»Wenn uns alles vom Staat so schmecken würde wie diese Weine vom Bodensee, dann gäbe es keine Parteienverdrossenheit!« (Gault Millau Weinguide 2009)

Der erste Ort, das Weindorf Hagnau, ist ebenso wie sein Nachbarort Immenstaad weit entfernt vom idyllischen Fischerdorf, aber dennoch ein geruhsamer Ferienort. Seit 1881 sitzt hier der Winzerverein Hagnau, den der revolutionäre Pfarrer Hansjakob gegründet hat. Drei Millionen Liter Wein lagern in seinen Kellern, wobei der alte Holzfasskeller mit den Jubiläumsfässern im Keller des nahen Rathauses liegt. Jeden Dienstagabend bietet der Winzerverein Weinproben an und erläutert die verschiedenen Kellertechniken. Im neuen Winzerhaus unterhalb der Pfarrkirche können ständig Weine verkostet und erworben werden. Die 1729 barockisierte Pfarrkirche St. Johannes Baptist aber wartet wohl noch lange auf die hölzerne Figur des hl. Johannes des Täufers, die nach alter Tradition bei jeder „Seegfrörne“, wenn der ganze See zugefroren ist, übers Eis zu den Schweizer Nachbarn in Münsterlingen oder wieder zurück wandert. Zuletzt wurde sie 1963 in feierlicher Prozession nach Münsterlingen getragen.

Foto: Verkehrsamt Hagnau – Blick auf Hagnau, See und Schweizer Alpen

Vielleicht ist jetzt eine kleine Seefahrt fällig? In Immenstaad entführt die 17 m lange, den historischen Lastenseglern nachgebaute Lädine, die von Mai bis Oktober zu Rundfahrten einlädt, in eine Vergangenheit, als der See noch Hauptverkehrsader war und die Güter überwiegend auf ihm transportiert wurden.

Den Obstbau, der im Hinterland blüht, kann man kennen lernen bei einer Wanderung auf dem „Apfelpfad“, den Immenstaads Teilort Kippenhausen eingerichtet hat. Entspannung pur ist dann der Besuch im dortigen reizvollen Café-Museum zum Puppenhaus. Immenstaad ist aber auch eine erste Adresse für Hightech, denn am Ortsrand, links und rechts der B 31, liegen die großen Gebäude von EADS Astrium (European Aeronautic Defence and Space Company), vormals Dornier. EADS Astrium, eine Tochtergesellschaft von EADS SPACE, ist der führende Satellitenspezialist in Europa, ob für Telekommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten, wissenschaftliche Raumfahrtprogramme oder Satellitennavigation.

Die Industrieanlagen sind hier so integriert, dass sie den Touristen keineswegs stören, das gilt übrigens auch für Friedrichshafen, das weltweit bekannt ist durch den Zeppelinbau und die Nachfolgefirmen wie MTU Friedrichshafen (Tognum-Gruppe) oder ZF Friedrichshafen AG. Industrie und Tourismus begegnen sich auf verträgliche Weise.

Foto: Tourist-Information – Am Seeufer in Immenstaad

Die Industrie hat Friedrichshafen zu einer reichen Stadt ­gemacht. Nirgendwo sonst in der Region gibt es so herausragende ­Kulturevents wie ein Konzert mit den Londoner Philharmonikern, der Academy of St. Martin in the Fields. Seit die 2002 eröffnete Neue Messe mit einer Ausstellungsfläche von rund 85.000 qm in zwölf Hallen und einem Freigelände mit 12.000 qm steht, dient die größte Halle auch für Konzerte der Unterhaltungsmusik. Die Anbindung durch den Regionalflughafen verstärkt Friedrichshafens Stellung als wirtschaftlicher Mittelpunkt der Bodenseeeregion.

Hier folgt ein Tipp!

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Reizvoll ist es, an Friedrichshafens kilometerlanger Uferpromenade zu flanieren, reizvoll ist aber auch ein Abstecher ins Hinterland, etwa zum 480 m hohen Haldenberg im Ortsteil Ailingen, von wo man eine herr­liche Aussicht auf Stadt, See und Schweizer Berge genießt. Wer noch höher hinauf möchte, fährt am besten nach Markdorf, eine aufstrebende kleine Industriestadt, und fährt oder wandert von dort auf den Gehrenberg (754 m). Von dem über 100 Jahre alten Aussichtsturm bietet sich ein weiter Blick mit den Allgäuer Bergen im Osten bis zum Montblanc im Süden – auf Letzteren natürlich nur bei sehr kräftigem Föhn, der das andere Ufer zum Greifen nahe rückt, so dass man sogar die Antenne auf dem die ganze Gegend dominierenden Säntis (2504 m) sieht.

Der Gast am deutschen Ufer ist ohnehin im Vorteil, hat er doch immer die Allgäuer Berge, den Bregenzerwald und die Schweizer Berge im Blick, wobei es natürlich auch vorkommt, dass alle Herrlichkeit im Nebel verschwindet oder nur der Säntis aus dem Dunst herausragt. Die Schweizer müssen sich mit dem Blick auf das sanft hügelige Oberschwaben begnügen.

Foto: Säntis-Schwebebahn AG

Der See selbst hat viele Gesichter, lieblich blau oder bleiern grau oder giftig grün mit weißen Schaumkronen. Denn wild kann der See bei Stürmen werden, die Weite am Obersee erlaubt hohe Wellen, die dann mit elementarer Wucht ans Ufer peitschen. Urplötzlich kommen die Stürme – wehe dem Wassersportler, der die Sturmwarnleuchten missachtet! Bei Starkwindwarnung (Böen ab 6 Beaufort) blinken orangefarbene Blinklichter 40 Mal pro Minute, bei Sturmwarnung (ab 8 Beaufort) 90 Mal pro Minute.

Bei schönem Wetter aber lockt nicht nur der See zum Baden, Segeln oder Surfen. Ein beliebtes Wanderziel von Friedrichshafen aus ist das nahe Eriskircher Ried zwischen Rotach- und Schussenmündung, eines der ältesten und mit seinen 552 ha eines der größten Naturschutzgebiete im Lande. Ein einzigartiges Stück Bodenseelandschaft mit Flussläufen und Altwassern, Auwäldern und Streuwiesen, Flachmoor- und Schilfflächen, Flachwasserzone und landwirtschaftlich genutzter Kulturlandschaft. Plattformen am See erlauben es, Wasservögel zu beobachten. Naturfreunde sind besonders begeistert, wenn im Mai / Juni die seltenen Sibirischen und Gelben Schwertlilien erblühen und die Streuwiesen im Ried in ein gelb getupftes, blau-violettes Blütenmeer verwandeln. Fast unscheinbar liegt dahinter Eriskirch. Das Naturschutzzentrum im alten Bahnhof informiert anschaulich über das Ried, doch auch die katholische Pfarrkirche Unserer Lieben Frau lohnt wegen ihres einzigartigen gotischen Freskenzyklus’ im Chorraum einen Besuch. Die Schnitzwerke des „Meisters von Eriskirch“ aber befinden sich längst in bekannten Museen außerhalb der Region, beispielsweise in Berlin.

Schon von weitem grüßt der Kirchturm von Langenargen, wo sich 1861 – 66 der württembergische König Wilhelm I. im maurisch-italienischen Stil ein Sommerschloss (heute Haus des Gastes) auf eine ehemalige Insel bauen ließ, auf der einst das Wasserschloss Argen stand. Bemerkenswert ist das Kunstmuseum im ehemaligen barocken Pfarrhof, das mit dem Werk einheimischer Künstler wie dem Barockmaler Franz Anton Maulbertsch und Andreas Brugger vertraut macht wie auch mit dem Matisse-Schüler Hans Purrmann, der viele Jahre die Sommermonate hier verbrachte.

Foto: Tourist-Information – Obstbaumblüte rings um Kressbronn

Über die älteste Kabelhängebrücke Deutschlands (1897 / 98) kommen wir nach Kressbronn, wo in der Bodanwerft Stahl- und Aluminiumschiffe aller Leistungsklassen gebaut werden. Kein Fahrgastschiff der „Weißen Flotte“, keine Autofähre auf dem Bodensee, die nicht hier vom Stapel gelaufen wäre, auch die heiß diskutierten drei Katamarane, die seit Juli 2005 die Städte Friedrichshafen und Konstanz miteinander verbinden, wurden hier gebaut.

Das idyllische Ausflugsziel zwischen Kressbronn und Langenargen

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Auch Kressbronn ist umgeben von zahlreichen Obstplantagen, die seit Immenstaad verstärkt die Landschaft prägen. Nur vereinzelt wird hier noch Wein angebaut.

Wegen des barocken Neuen Schlosses empfiehlt sich von hier ein Ausflug nach Tettnang, in die ehemalige Residenzstadt der Grafschaft Montfort. Wie die typischen hohen, durch Drähte verbundenen Stangen verraten, befinden wir uns dort mitten in einem Hopfenanbaugebiet. Es gibt dazu oberhalb Tettnangs ein sehenswertes Hopfenmu­seum, verbunden mit einem Lehrpfad „vom Bauer zum Brauer“, der zur Kronen-Brauerei in Tettnang hinabführt. In der Spargelzeit ist Tettnang die Spargelhochburg am See, man kann den Spargel frisch vom Erzeuger kaufen, man kann ihn auch auf vielfältige Art zubereitet in der Gastronomie verkosten.

Bald nach Kressbronn wird unmerklich die Grenze nach Bayern überschritten. Die Menschen sprechen einen leicht bayrisch gefärbten, aber gleichfalls alemannischen Dialekt. Über das kleine Fischer- und Weindorf Nonnenhorn, in dem die älteste Weinpresse im Bodenseegebiet, der Torkel von 1591, steht, führt der Weg nach Wasserburg.

Foto: Tourist-Information – Halbinsel Wasserburg

Die gotische Georgskirche auf der ehemaligen Insel, die 1720 durch einen Damm zur Halbinsel wurde, zählt zu den meistfotografierten Motiven am See. Ursprünglich war die mit einer Wehrmauer befestigte Kirchenburg die letzte Zuflucht des St. Galler Klosters, wenn wieder einmal die Ungarn einfielen. Unsterblich wurde Wasserburg durch Horst Wolfram Geißlers Roman „Der liebe Augustin“, der jedem literarisch Interessierten als Nachttischlektüre für die Tage am See empfohlen werden kann.

An alten Villen aus dem 19. Jahrhundert vorbei kommt man nach Lindau im Bodensee. Nah am Pfänder, dem Bregenzer Hausberg (1064 m), entlang führt die Straße ins westlichste österreichische Bundesland Vorarlberg und seine Hauptstadt Bregenz. Unermesslich weit scheint der Blick nach Westen. Nur bei extrem klarer Sicht vermag man die Spitze des Konstanzer Münsters zu sehen, anderes bleibt aufgrund der Erdkrümmung verborgen (Konstanz liegt 42 m unter dem Horizont von Bregenz). Man kann sich von unten gar nicht vorstellen, welch überwältigende Aussicht sich vom Pfänderrücken aus bietet, besonders gegen Abend, wenn in Bregenz und Lindau die Lichter angehen.

Tafeln auf höchstem Niveau in einer der schönsten Aussichtslagen am Bodensee!

Genießen Sie das harmonische Zusammenspiel aus erlesenen Weinen, kulinarischen Köstlichkeiten und der sprichwörtlichen Gast-Freundschaft im Burgrestaurant Gebhardsberg...

Besucht man aber den Pfänderrücken bei Tag, dann locken nicht nur die Adlerwarte und der Alpenwildpark nahe der Bergstation der Pfänderbahn. Mancher mag auch gleich den acht Kilometer langen Käselehrpfad entlangwandern, der mit zwölf Bildtafeln das Käsen und die regionalen Käsespezialitäten vorstellt, die unterwegs in Käsereien und Bauernhöfen verzehrt werden können. Von dort oben sind auch gleich die nächsten Besonderheiten zu erkennen, die auf unserer Runde um den Obersee warten: die Mündung des regulierten Alpenrheins, das Rheindelta und die alte Rheinmündung am Rheinspitz.

Foto: Pfänderbahn AG – Blick vom Pfänder auf den östlichen Bodensee

Große Mengen an Sand und Geröll schwemmen die jährlichen Schneeschmelzen in den See. Damit sie nicht ungehindert die Bregenzer und Fußacher Bucht verfüllen, hat man das neue Bett des Alpenrheins, das durch hohe Dämme begrenzt ist, weit in den See hinausgeschoben. Zwei bis dreieinhalb Millionen Kubikmeter Sand und Steine schiebt der Rhein jährlich in den See, je nachdem wie viel Schnee gefallen ist und wie schnell das Schmelzwasser fließt. Der Autofahrer, der die Bregenzer Aach überquert hat, sieht von der Rheinbrücke nur das schnurgerade Bett des kanalisierten Rheins, wenn er bei Hard in Richtung Schweiz fährt.

Hier in Hard ist der Einstieg ins Rheindelta. Das rund 2000 ha große Naturschutzgebiet zwischen der Dornbirnerach und dem Alten Rhein an der Staatsgrenze Österreich / Schweiz ist das größte Süßwasserdelta unseres Kontinents. Flachwasser, Sandinseln, Schilfröhrichte, Feuchtwiesen und ausgedehnte Auwälder bestimmen das ursprüngliche Landschaftsbild. Mit seiner interessanten Vegetation und Tierwelt ist es ein Eldorado für Vogelliebhaber: ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Vögel, einer der letzten Rastplätze für nordische Vögel. Über 330 Vogel­arten wurden bisher hier beobachtet, dazu eine Vielzahl seltener Pflanzenarten und Kleintiere. Allerdings gefährden Entwässerung und intensive Nutzung der uferfernen Gebiete zwischen Höchst und Fußach die empfindlichen Lebensräume. Ausgeschilderte Rad- und Wanderwege erschließen das Naturschutzgebiet.

Wer sich für Textildruck, Textilgeschichte und die Technik des Formstechens und Handdruckes interessiert, sollte in Hard dem Textildruckmuseum Mittelweiherburg in einem Wasserschlösschen aus dem 16. Jahrhundert einen Besuch abstatten. 1794 wurde hier die erste Stoffdruckerei Vorarlbergs eröffnet.

Auf der Weiterfahrt wird in Höchst die EU-Außengrenze in die Schweiz überquert, Zeit für eine möglicherweise genaue Grenzkontrolle sollte einkalkuliert werden. Das nahe Altenrhein hat nicht nur einen kleinen Regionalflughafen mit Fliegermuseum, sondern auch das einzige Friedensreich-Hundertwasser-Architekturprojekt der Schweiz: eine originelle schräge und runde Markthalle mit schillernden Farben, gleißenden Märchentürmchen, leuchtendem Glas, schrillen Keramiksäulen und grasbedecktem Dach, die sinnenfällig den Geist des extravaganten Künstlers atmet, der die gerade Linie vehement ablehnte.

Foto: Ostschweiz Tourismus – Badehütte vor Rorschach

Wenige Kilometer weiter gelangt man nach Rorschach. Hier stehen stattliche Bürgerhäuser, zum markanten Wahrzeichen der Stadt wurde das 1746 – 48 von Caspare Bagnato erbaute barocke Kornhaus am See, einer der schönsten Getreidespeicher der Schweiz, heute Museum. Von Rorschach aus bietet sich ein Ausflug per Bahn oder Auto nach St. Gallen an, auf 700 m Höhe die höchstgelegene größere Stadt Europas (rd. 73.000 Ew.), oder aber mit der einzigen Zahnradbahn am Bodensee 400 m hinauf nach Heiden (810 m), in den auf sonniger Aussichtsterrasse gelegenen charmanten Klimakurort, in dem Henry Dunant, der Gründer des Internationalen Roten Kreuzes, seine letzten Lebensjahre verbrachte (Museum). Nachdem ein Großfeuer das Dorf 1838 bis auf das Haus Harmonie völlig zerstört hatte, wurde der gesamte Ortskern einheitlich im Biedermeierstil wiederaufgebaut.

Nah am See entlang führt die Straße weiter nach Arbon, auch eine Gründung der Römer („Arbor felix“) mit gut erhaltenem Stadtkern. Kleinere Orte säumen nun das Ufer, an dem viel Obst angebaut wird. Wer etwas für Ritterromantik übrig hat (die es in Wahrheit so nie gab), sollte im Hinterland nahe Amriswil das mittelalterliche Hagenwil besuchen, ein waschechtes altes Wasserschloss mit Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert (Restaurant) und funktionierender Zugbrücke, zugleich Ausgangspunkt für einen Spaziergang ins Naturschutzgebiet „Hudelmoos“.

Romanshorn, der letzte große Ort am Schweizer Oberseeufer, ist der größte Hafen am Bodensee und ein lebhafter Verkehrsknotenpunkt. Stündlich verkehren von hier die Autofähren nach Friedrichshafen.

Foto: TI Kreuzlingen – Blick auf Kreuzlingen und Konstanz

Durch kleine Orte gelangt man schließlich nach Kreuzlingen, das heute fast mit dem deutschen Konstanz zusammengewachsen ist. Dazwischen liegt allerdings wieder die EU-Außengrenze. In Kreuzlingen lädt der sehr schön gelegene, geruhsame Seeburgpark zum Flanieren ein, sehenswert ist auch das 1993 in der 1717 erbauten Kornschütte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts eingerichtete Seemuseum.

Auf rund 1200 qm informiert es vor allem über die Schifffahrt und Fischerei am See. Kommt man von der Höhe nach Kreuzlingen, sieht man, wie nah das andere Ufer gerückt ist, der große Bodensee liegt jetzt im Osten. (hv)