Foto: Bregenz Tourismus & Stadtmarketing - Bregenz Winterstimmung mit Blick auf die Schweizer Alpen

Bregenz, seit 1918 Hauptstadt des zweitkleinsten und westlichsten Bundeslands Österreichs, hat zwei Gesichter. Das ganze Jahr über ist es Landeshauptstadt mit lebhaftem Kulturleben, reichem Shoppingangebot, einer vielseitigen Gastronomie und immer neuen Beispielen des „Vorarlberger Architekturwunders”. Im Juli und August während der Bregenzer Festspiele ist es zudem Festspielstadt mit einer zauberhaften Mischung aus südlichem Flair und Wiener Charme.

Vom Parkplatz beim Festspielhaus gilt der erste Weg der größten europäischen Festspielbühne. Von der Tribüne für siebentausend Zuschauer blickt man auf imposanten Kulissen (zur Festspielzeit gibt es täglich Führungen zur Seebühne), aber auch auf das scheinbar im See schwimmende Lindau und auf den Pfänder (1064 m), der sich 669 Meter über den See erhebt.

Am Ufer entlang spaziert man durch herrliche Parkanlagen am postmodernen Hauptbahnhof vorbei zum Schiffshafen. Der Blick fällt auf den Glaskubus des Kunsthauses und das prächtige, noch während der k.u.k Zeit im klassizistischen Stil errichtete Postgebäude daneben. Wir gehen hinüber in die Unterstadt und stoßen nach dem Kunsthaus auf das ehemalige Kornhaus, die Spielstätte des Vorarlberger Landestheaters. Gleich daneben liegt das Vorarlberger Landesmuseum mit einer ausführlichen römischen Abteilung.

Bregenzer Kaffeehaustradition und Konditorhandwerk seit 50 Jahren...

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Bregenz und die Römer – ein schier unerschöpfliches Thema. Wo einst römische Händler ihre Waren feilboten, lernen heute Gymnasiasten Latein, über dem ehemaligen Hafen etwa 300 Meter landeinwärts erhebt sich ein Kaufhaus, Mauerwerk von Römervillen ist am Eingang zum Citytunnel zu sehen.

Foto: Roman Horner - Bregenzer Oberstadt mit Martinsturm

Die Innenstadt ist überschaubar, man kann nach Belieben durch die verkehrsberuhigte Zone bummeln. Durch enge Gässchen erreicht man vom Leutbühel aus die malerische spätmittelalterliche Oberstadt, wo von weitem die mächtige barocke Zwiebel des Martinsturms grüßt, die um 1600 auf den Kornspeicher der ehemaligen Burganlage aufgesetzt wurde. Hier lag schon seit dem ersten Alemannensturm das Zentrum der römischen Stadt. Auf dem Martinsplatz wurde noch bis 2006 während der Festspiele Theater gespielt, das barocke Deuringschlösschen (1660 – 90) nebenan ist heute ein Mekka für Feinschmecker. Über die Meißnerstiege kann man wieder hinabsteigen, eines der zahlreichen Straßencafés besuchen oder sich zum Shoppen verleiten lassen und schließlich über die Seeanlagen zurück zum Parkplatz wandern.

Tafeln auf höchstem Niveau in einer der schönsten Aussichtslagen am Bodensee!

Genießen Sie das harmonische Zusammenspiel aus erlesenen Weinen, kulinarischen Köstlichkeiten und der sprichwörtlichen Gast-Freundschaft im Burgrestaurant Gebhardsberg...

Nun könnte man noch zu Fuß oder mit dem Auto den Gebhardsberg besuchen und den überraschenden Tiefblick ins Rheintal genießen oder geruhsam auf den Pfänder weiterwandern. Oder darf’s doch lieber die Pfänderbahn sein?

Sie bringt einen in gut fünf Minuten auf den Bregenzer Hausberg. Die fantastische Aussicht über See, Schweizer Berge und Oberschwaben kann man gleich von der Terrasse des Berghauses genießen, aber auch vom wenige Minuten entfernten, bequem erreichbaren Pfändergipfel beim 94 m hohen Sendemast. Von der Rheintalterrasse hinter der Bergstation blickt man auf die Berggipfel des Bregenzerwaldes, der Schweiz und Liechtensteins. Insgesamt kann man vom Pfänder aus bei optimalen Wetterbedingungen 240 Alpengipfel zählen.

Foto: Othmar Heidegger / Pfänderbahn – Blick über die Bregenzer Bucht

Im sehenswerten Alpenwildpark neben der Bergstation leben Hirsche, Alpensteinböcke, Mufflons, Wildschweine und Murmeltiere, Kinder freuen sich über die Zwergziegen, Hasen und Hängebauchschweine im Kleintiergehege. Eine besondere Attraktion auf dem Wildpark-Rundwanderweg ist die zehn Gehminuten entfernte Adlerwarte mit einer spannenden Greifvogel-Flugschau (Mai bis Anfang Oktober täglich 11 und 14.30 Uhr). Wanderer können auf einer fünfstündigen leichten Tour drei Eintausender (Pfänder, Hirschberg und Hochberg) besuchen oder den Käselehrpfad erkunden. Der lange Rücken des Pfänders bietet viele (Rad-) Wandervariationen und immer wieder öffnen sich herrliche Tiefblicke auf den See.

Fritsch am Berg: Übernachten, Tagen, Essen und Feiern fernab vom Alltagsstress!

Hier wird auf 760 Metern Seehöhe mit grandioser Aussicht über den Bodensee serviert. Regionale Spezialitätenküche, riesige Sonnenterrasse, Mental SPA mit umfangreichem Wellness-Angebot...

Nicht umsonst sind Orte wie Lochau, Buchenberg, Eichenberg oder Lutzenreute bekannt und beliebt für ihre Aussichtsterrassen. Ein absoluter Höhepunkt ist und bleibt die Aussicht von den Panoramagondeln der Pfänderbahn aus, leider geht die Fahrt viel zu schnell vorbei. (hv)