FN: Tourist Information Friedrichshafen - Surfer

Beim Thema Freizeit und Sport am Bodensee liegt Wassersport naturgemäß am nächsten. Für Taucher verlockend ist vor allem die Unterwasserwelt am Überlinger See mit seinen abenteuerlichen Steilwänden, die allerdings einiges an Erfahrung erfordern. Doch auch ungeübtere Froschmänner finden an diesem Seeabschnitt geeignete Plätze zum Abtauchen. Tauch- und Schnupperkurse belegen kann man bei der Tauchschule in Meersburg, der ältesten Tauchschule am Bodensee, oder in verschiedenen anderen Orten wie z.B. der Insel Reichenau, Sipplingen, Überlingen, Lindau, Arbon, Rorschach, Kreuzlingen und Schaffhausen.

Auch Segel- und Motorbootkurse sowie Yachtcharter werden in nahezu jedem Ort am Bodensee angeboten, so etwa bei „Wassersport Schattmaier” im Wassersportzentrum Ultramarin in Kressbronn-Gohren, das im größten Yachthafen des Bodensees gelegen ist. Ob Kinder-, Schnupper-, Grund- und Auffrischungskurse, das Angebot umfasst sämtliche Segel- und Motorbootführerscheine für Binnen- und Küstengewässer. Zugleich handelt es sich hierbei um den größten Charteranbieter am Bodensee.

Neben den üblichen Motorboot-, Surf- und Segelkursen bietet „Tom’s Aqua Club” einen 6-stündigen Katamarankurs für Um- und Aufsteiger in Konstanz oder auf der Insel Reichenau an. Wer schon den Schein in der Tasche hat, kann einen Katamaran chartern, sofort auslaufen und die Geschwindigkeit auf dem Wasser gleich in vollen Zügen genießen.

Eher gemächliches Tempo kennzeichnet die nicht weniger attraktiven Kanutouren. Landschaftlich besonders reizvoll sind die Strecken des Bodensee-Kanuweges, der auf Rhein, Unter- und Überlinger See führt. Das Konstanzer Kanu-Zentrum „La Canoa” betreibt mittlerweile neunzehn Verleihstationen entlang der Strecke. An jeder der Stationen können Kajaks und Kanadier nicht nur gemietet, sondern auch wieder zurückgegeben werden – ideale Voraussetzungen, um die Tour entspannt genießen zu können, ohne sich um den Rücktransport der Boote kümmern zu müssen. Zudem bietet „La Canoa” nach Voranmeldung verschiedene Kurse sowie geführte Tagesausflüge für Einzelreisende und Gruppen an. Besonders geeignet sind für geführte Touren auch die Strecken auf dem Hochrhein zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen, im Überlinger See die Passage am Teufelstisch zur wildromantischen Marienschlucht oder eine Umrundung der Insel Reichenau im Untersee. Echte Romantiker sollten an einer „Sunset-Tour” teilnehmen, bei der auf dem Gnadensee der schönste Sonnenuntergang am ganzen See genossen werden kann.

Foto: Tourist Info Bodman-Ludwigshafen – mit dem Kanu zur Marienschlucht

Für Wasserratten, die nicht dicht genug am nassen Element dran sein können, bietet „DAS-Boot-GmbH” in Langenargen verschiedene Fun-Wassersportarten wie U-Tube, Ringtube, Wakeboard und Wasserski bis hin zur Ausfahrt in der „Banane” an. Ausgangspunkt für die bisweilen spektakulären Erlebnisse ist der BMK-Yachthafen Langenargen.

Den durchaus interessanten und abwechslungsreichen Alltag eines Berufsfischers können Gäste bei „Fischermeister Gert Meichle” in Friedrichshafen kennen lernen – entweder abends beim Auslegen der Netze oder morgens beim Einholen des Fangs.

In Ruhe genießen lassen sich See, Ufer und Berge bei einer Ausflugs- oder Rundfahrt mit einem Schiff der Weißen Flotte. Eine schöne Alternative dazu ist eine Gästefahrt mit einem alten Marinekutter, bei der auf Wunsch auch aktiv mitgesegelt werden kann. Informationen dazu gibt es bei der Tourist-Information Hagnau.

Genießen Sie den Bodensee auf unseren bewirtschafteten Schiffen!

im Linienverkehr zwischen Bodman, Ludwigshafen, Sipplingen, Überlingen, Nußdorf und Insel Mainau, auf unseren beliebten Rundfahrten, auf kulinarischen und weiteren Themenfahrten...

Für Gruppen bis 25 Personen, die für einen oder mehrere Tage in den Genuss eines eigenen Segelschiffes kommen möchten, empfiehlt sich ein Törn mit der „Wappen von Danzig”, einem historischen Zweimaster, der exklusiv ab Überlingen gechartert werden kann. Da sich ein Schiffsführer an Bord befindet, ist dieses Erlebnis auch für Landratten und Nichtsegler interessant.

Wer sich in die Zeiten, zu denen noch Salz, Bausteine und landwirtschaftliche Produkte von Ufer zu Ufer per Schiff transportiert wurden, zurückversetzen lassen möchte, sollte eine Rundfahrt mit der Lädine ab Immenstaad machen. Die Lädine, der Nachbau eines der Lastensegler, die ab dem 15. Jahrhundert den Bodensee in großer Zahl befuhren, läuft in den Sommermonaten täglich aus, abends werden vereinzelt romantische Abendfahrten angeboten. Bei Regen oder Sturmwarnung bleibt die Lädine im Heimathafen.

Foto: Tourist Information Friedrichshafen – Dampfschiff Hohentwiehl

Auch um die faszinierende Landschaft mit See und Alpen aus der Vogelperspektive zu erleben, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Relativ kostspielig, aber ein einzigartiges Erlebnis ist ein Rundflug mit dem Zeppelin NT, der von der „Deutschen Zeppelin Reederei” ab dem Flughafen Friedrichshafen angeboten wird. Eine rechtzeitige Reservierung ist hier unbedingt erforderlich.

Bodenseerundflüge unterschiedlicher Dauer mit einer Cessna bietet der Flugverein „Fliegender Bauer” ab Lindau-Wildberg an. Geflogen wird bei gutem Wetter ab drei Personen, eine Voranmeldung ist notwendig. Auf dem Gelände gibt es auch eine Gaststätte mit idyllischem Biergarten sowie Spielplatz und Streichelzoo für Kinder. Charteranfragen für Flüge mit Kleinflugzeugen ab zwei Personen können auch an die „Konair Flugbetriebs-GmbH” in Konstanz gerichtet werden.

Leise dahinschweben und sich den Wind um die Nase wehen lassen kann man bei einem Rundflug mit einem offenen oder geschlossenen Ultraleichtflugzeug, der bei schönem Wetter von der Ultraleichtflug Konstanz GmbH angeboten wird. Wer mehr von dem faszinierenden Feeling haben möchte, kann dort gleich einen Schnupperkurs buchen. Ein „fliegender Bauer” ist auch Gerhard Plessing aus Überlingen-Bambergen. Als ambitionierter Luftbildfotograf hat er seine eigene Landebahn und einen Sitzplatz für Gäste frei.

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Ruhe und Beschaulichkeit strahlen Heißluftballons für den Betrachter schon aus der Distanz aus. Bei einer Fahrt im Ballon – scheinbar völlig losgelöst von der Schwerkraft – ist diese Empfindung noch intensiver. Ballonfahrten werden z.B. vom „Luftfahrtunternehmen Schwörer” in Friedrichshafen-Ellenweiler und den „Bodensee-Ballönern” in Hohenfels arrangiert.

Spektakuläre „Paraglider”-Passagierflüge über den Rheinfall von Schaffhausen kann man für Frühling und Herbst bei „RhyfallAir” in Flurlingen buchen. Das Abenteuer in der Luft beginnt hier schon vor dem Flug. Bevor das atemberaubende Erlebnis startet, werden Passagier und Pilot mit einer Seilwinde hoch über den höchsten Wasserfall Europas gezogen.

Nervenkitzel am Boden – „Schumi-Feeling” inklusive – gibt es auf der Freiluft-Kart-Bahn beim Flughafen Friedrichshafen. Die Kart-Bahn ist in der Hauptsaison wochentags ab 17 Uhr, am Wochenende ab 14 Uhr geöffnet. Für Gruppen können nach Vereinbarung spezielle Öffnungszeiten arrangiert werden. Bei schlechtem Wetter und für diejenigen, die eine Indoor-Bahn bevorzugen, bietet sich die Hallen-Kartbahn in Singen / Hohentwiel an. Die Öffnungszeiten sind wochentags ab 15 Uhr, am Wochenende ab 13 Uhr, Gruppen-Öffnungszeiten gibt es auf Anfrage.

Wer einmal die Welt des Golfens erproben möchte, hat am Bodensee beste Möglichkeiten. Auf einigen der insgesamt 27 Golfplätze werden für Interessierte und Anfänger Golf-Schnupperkurse in kleinen Gruppen angeboten. Die besten und servicefreundlichsten Angebote findet man beim „Golfclub Schloss Langenstein” im Hegau sowie beim „Golfclub Überlingen-Owingen”, dessen Platz faszinierende Ausblicke auf den Bodensee bietet.

Foto: Ostschweiz Tourismus – Radeln am Altenrhein

Bekannt und sehr beliebt ist die Bodenseeregion auch für Radtouren. Der etwa 270 km lange Bodensee-Radweg eignet sich hervorragend für eine komplette Umrundung des Bodensees oder auch für einzelne Tagestouren. Wer entweder nur sein Gepäck transportieren lassen oder gleich eine komplett organisierte Radreise um den See machen möchte, ist beim „Bodensee-Radweg Service” an der richtigen Adresse. Rad- und Wanderangebote mit vorgebuchten Hotels, auch mit festem Standort, können bei „Boger Eventours” gebucht werden. Als Besonderheit bietet der auf die Bodenseeregion spezialisierte Gruppen- und Individualreiseveranstalter Juxrallyes für Gruppen per Rad und zu Fuß an, Fun und Teamwork sind hier vorprogrammiert.

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In einigen Städten erhält der Gast auch Vorschläge für individuelle Tagesausflüge per Rad ab dem jeweiligen Urlaubsort. So können beispielsweise Touren rund um Arbon und Romanshorn im Internet abgerufen werden. Auch die Tourist-Information in Friedrichshafen hält viele Anregungen für Radtouren bereit. Von Mai bis September können dort kostenlos geführte Tagestouren gebucht werden. Für Mountainbiker hat die Stadt Friedrichshafen zudem einen Geländeparcours mit zwei verschiedenen Schwierigkeitsgraden mitten in der Stadt zu bieten.

Wer es richtig bergig liebt, sollte sich an die Pfänderbahn AG in Bregenz wenden, wo ein Radführer mit ausgewählten Routenvorschlägen erhältlich ist. Die Radvermietstation „Kultur-Rädle” in Konstanz hat zwischen April und Oktober geführte Tagestouren zum Thema Natur und Kultur im Angebot, eine interessante Alternative für Einzelreisende, die viel über die Region erfahren und sich lieber einer Gruppe anschließen möchten, als alleine zu radeln.

Die Tourist-Information der Kloster- und Gemüseinsel Reichenau bietet für Individualurlauber eine „Radiesle-Rallye” per Rad an, die zu allen Sehenswürdigkeiten um die gesamte Insel führt.

Für Wanderer bietet die Region ebenfalls vielfältige Möglichkeiten: Weinfreunde und solche, die es werden wollen, sollten auf Schusters Rappen einen der Weinlehrpfade z.B. in Meersburg, Hagnau, Kressbronn oder im liechtensteinischen Vaduz erkunden. Die Lehrpfade liegen meist in sonniger Lage und vermitteln anschaulich die Welt des Weinbaus mit den verschiedenen Rebsorten.

Schöne Ausblicke mit Alpen- und Seepanorama verspricht auch der ­„Käsewanderweg” mit Lehrpfad am Pfänderrücken. Dabei sollte man es nicht versäumen, die regionalen Käsespezialitäten in einem der Berg­gasthöfe oder in Sennereien entlang dem Weg zu verkosten.

Foto: Pfänderbahn AG - Wandern auf dem Pfänderrücken

Etwas über den Schweizer Humor erfährt, wer den Appenzeller „Witzwanderweg”, der von Heiden nach Walzenhausen führt, entlangwandert. 20 zusätzlich auf Augenhöhe platzierte Kinderwitze motivieren auch die Kleinen zum Mitwandern. Den auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Bodensee gelegenen Ferien- und Klimakurort Heiden erreicht man am besten mit der Zahnradbahn ab Rorschach.

Für alpine Wanderungen bieten sich insbesondere die Alpsteinregion rund um den Säntis, den höchsten Berg der Ostschweiz, oder der Bregenzerwald an.

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Wer sich für Astronomie interessiert, kann sich auf den beiden Plane­ten­wegen Kreuzlingen-Konstanz die enormen Weiten des Kosmos quasi „erwandern” und so anschaulich machen. Bei der Verkleinerung zum Maßstab 1:1 Milliarde wird mit jedem Schritt die doppelte Distanz ­Erde-Mond zurückgelegt, bei einem gemütlichen Wandertempo schafft man die drei- bis vierfache Lichtgeschwindigkeit. Wer möchte, kann im Anschluss auch gleich beim Planetarium in Kreuzlingen, dem ersten in der Bodensee­­­­re­gion, einen Blick ins Universum werfen.

Mit einen faszinierenden Rundblick über den Hegau, den Bodensee und den Schwarzwald wird belohnt, wer den Aufstieg auf den Hausberg von Singen, den Hohentwiel, mit der größten Burganlage Deutschlands oder auf einen anderen der insgesamt neun Vulkanberge des Hegaus wagt. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den österreichischen und Schweizer Alpen und den Vogesen. Schön ist auch ein Spaziergang durch den Eiszeitpark in Engen. Er bietet späteiszeitliche Landschaft zum Erleben, aber auch die Möglichkeit für die Wissenschaft, eiszeitliche Pflanzen im heutigen Klima zu beobachten.

Einen wildromantischen Abstieg vom Bodanrück durch die Marienschlucht hinunter zum Überlinger See kann man vom „Golfplatz bei Langenrain” aus machen. Die Schlucht, die auch per Schiff erreichbar ist, gräbt sich über 100 Meter tief in das Molasse-Gestein ein.

Erdgeschichtler kommen des Weiteren auch in Bregenz voll auf ihre Kosten: Der Bregenzer Geologielehrpfad zeigt in eindrucksvollen Schautafeln die geologische Entstehungsgeschichte des Pfänderstockes und des Rheintales. Nähere Informationen zu den einzelnen Wanderungen sind bei den jeweiligen Tourismusbüros erhältlich.

Der Bodensee ist jedoch nicht nur ein ideales Rad- und Wander-, sondern auch ein Inliner-Paradies. Die Uferwege, die leider noch nicht duchgehend asphaltiert sind, bieten sich für eine komplette Seeumrundung oder für kleinere Touren an. Keinesfalls für Inliner geeignet ist die Strecke zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen. Vorschläge für Inliner-Tagestouren finden sich z.B. auf der Homepage von Romanshorn oder Immenstaad. Zahlreiche Halfpipes in verschiedenen Städten runden das abwechslungsreiche Angebot ab. In einigen Skateparks in der ­Bodenseeregion kommen auch Skateboarder voll auf ihre Kosten.

Wer sich wie Tarzan durch die Lüfte schwingen und den Boden unter den Füßen verlieren möchte, sollte den ersten Abenteuer-Hochseilgarten Deutschlands in Immenstaad besuchen. Der „AbenteuerPark” bietet mehrere Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für alle Altersklassen und jedes Können an. Für Gruppen ab 15 Personen ist eine Voranmeldung notwendig, diese können dann den Park gegebenenfalls auch außerhalb der Öffnungszeiten besuchen.

Wer noch mehr Nervenkitzel benötigt, kann etwas entfernt vom Bodensee und dennoch in erreichbarer Nähe bei verschiedenen interessanten Outdoor-Aktivitäten dabei sein: Die „HIGH 5 outdoor GmbH” in Lingenau im Bregenzerwald bietet Rafting oder Canyoning gegen Voranmeldung an. Sonntags kann man sich dort bei guter Witterung auch den schönsten Jump Österreichs gönnen und am Bungee-Seil 106 Meter im freien Fall in die Tiefe stürzen. Feuchte Hände und zitternde Knie vor dem Sprung nimmt man für dieses unbeschreibliche Gefühl gerne in Kauf.

Foto: Bregenz Tourismus – Segelregatta auf dem Obersee

Für Kletterer bietet sich das „ARANEA”, das attraktivste Kletterzentrum der Schweiz, in Schaffhausen an. Mit über 100 Routen gehört es zu den größten Europas. Dem Kletterzentrum angeschlossen ist auch ein Indoor-Hochseilgarten, wo Angebote speziell für Gruppen ausgearbeitet werden. (kb / hpw)

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