Foto: Bischofschloss - Wahrzeichen von Markdorf

Markdorf (12.850 Einwohner), eine lebendige Stadt im Bodenseehinterland, schmiegt sich an die Südseite des Gehrenbergs, einer der wichtigsten Erhebungen am nördlichen Bodenseeufer. Zweimal, im 18. und 19. Jahrhundert, brannte Markdorfs Oberstadt fast zur Gänze ab, dennoch besitzt die Stadt einen reizvollen mittelalterlichen Kern.

Aus der Zeit der Stadterhebung um 1250 sind als Reste der Stadtbefestigung der idyllische Untertorturm und der Hexenturm am Rathaus (heute ein kleines Handwerksmuseum) erhalten geblieben. Um 1370 wurde die spätgotische Pfarrkirche St. Nikolaus im Ortszentrum erbaut, die eine Schutzmantelmadonna von 1474 beherbergt. Von 1414 bis 1803 war Markdorf die Sommerresidenz der Konstanzer Bischöfe. Das ehemals fürstbischöfliche Schloss (heute Hotel) mit fünfstöckigem Turmbau und steilen Staffelgiebeln geht in seiner heutigen Form auf die Zeit um 1510 zurück.

Durch sachgerechte Renovierung, vorsichtige Einbindung von Neubauten im Ortskern (Ochsenplatz) und Fußgängerzonen wurde die Attraktivität des 817 erstmals urkundlich erwähnten Ortes sehr gesteigert.

Campingplatz, Wellness-Hotel und Ferienwohnungen auf dem Wirthshof in Markdorf

Höchster Komfort in unvergleichlicher Vielfalt: 5-Sterne Campingplatz, 4-Sterne Wellness-Hotel und zahlreiche weitere Unterkünfte wie die Blockhütten, Bungalow-Zelte oder Wohnwagen...

Rund um Markdorf findet man ein Radwegenetz von über hundert Kilometern Länge, die Wege sind gut bezeichnet, dazu kommen zahlreiche Wanderwege. Für sportliche Radfahrer und Wanderer ist ein Abstecher auf den Gehrenberg lohnend, von dessen Aussichtsturm (704 m) man eine herrliche Rundsicht genießt. Liebhaber der Kleinkunst finden an der Straße zum Gehrenberg das „Wirtshaus am Gehrenberg”, in dem ein vielfältiges Kleinkunstprogramm von hoher Qualität geboten wird. (hv)