Foto: Affenberg Salem

Faszinierender kann eine Begegnung mit Tieren kaum sein. Wie in freier Wildbahn leben am Affenberg Salem mehr als 200 Berberaffen in einem 20 Hektar großen Waldgebiet. Flink huschen sie durch die Büsche und turnen gewandt die Bäume hinauf. Weder Gitter noch Gräben stören in dem weitläufigen Freigehege, dem größten und schönsten dieser Art in Deutschland.

Auf einem 600 Meter langen Rundweg können die Besucher nicht nur zu einer Safari mitten unter Affen aufbrechen. Auch das Füttern der Tiere ist ausdrücklich erlaubt und dazu gibt es am Eingang für jeden Gast eine Handvoll speziell zubereitetes Popcorn. Dies den auf den Stangen wartenden Affen zu reichen und sie dabei zu beobachten ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Wer dabei wen genauer ins Visier nimmt, lässt sich oft nicht sagen.

Dieser hautnahe Kontakt ist eine eindrucksvolle Erfahrung, die auch dem neuen Leiter des Affenbergs, dem Zoologen Roland Hilgartner, ganz besonders am Herzen liegt. Interaktive Informationstafeln und fachkundige Erläuterungen der Mitarbeiter vermitteln jedoch auch interessante Kenntnisse über die Berberaffen. Die sind ursprünglich in den nordafrikanischen Gebirgen von Marokko und Algerien in Höhen bis 2000 Meter zu Hause und halten daher auch die Kälte im Winter hierzulande gut aus. Wer die Tiere aufmerksam beobachtet, kann schnell einige der beschriebenen sozialen Verhaltensweisen erkennen, ja sogar die eine oder andere Charaktereigenschaft feststellen.

Ausgewählt im VARTA und im MICHELIN Hotel- und Restaurantführer seit 2007

Komfortable Zimmer mit Balkon oder Terrasse, Liegewiese, Kinderspielplatz, ein reichhaltiges Frühstück, Essen á la carte oder HP, Fahrradgarage, kostenloser Internetzugang (W-Lan)...

Die Nähe zum Naturerlebnis spielt bei der ganzen Anlage eine wichtige Rolle. Über den Storchenweiher führt ein malerischer Steg direkt in das Damwildgehege, von Plattformen aus lassen sich Fische beobachten und brütende Wasservögel ins Nest schauen. Bei den zahlreichen Weißstörchen, die hoch oben mit Geklapper auf sich aufmerksam machen und ihren Nachwuchs aufziehen, ist dazu ein Fernglas ganz nützlich. Auch von der gemütlichen Schänke mit ihrem Kinderspielplatz lässt sich das Spektakel gut beobachten.

Foto: Walter Angst – Storchennest, Affenberg Salem

Der seit 1976 bestehende Affenberg ist längst zu einem Mekka für Tier- und Naturfreunde geworden. Während der Hauptsaison verbindet ihn ein „Erlebnisbus“ mit dem Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen und Schloss Salem sowie den Bahnhöfen von Salem und Uhldingen-Mühlhofen. Auf dem großen Parkplatz kann jedoch auch das Auto gebührenfrei abgestellt werden. (hpw)