Tour-Info
Route: 
Friedrichshafen, Naturschutzgebiet Eriskircher Ried, Iriswiesen, Schussenmündung, Eriskirch, Friedrichshafen
Tourlänge: 
ca. 11 km – zweieinhalb Stunden
Ausgangspunkt: 
Parkplatz an der Lindauer Straße gegenüber der Jugendherberge Friedrichshafen
Tourcharakteristik: 
leichter, ebener Weg durch Auwald und Auwiesen im Naturschutzgebiet am See, Irisblüte im Mai/Juni.
Tourklassifizierung
Schwierigkeit: 
1
Kindertauglichkeit: 
5
Attraktionen: 
3
Landschaft: 
4

Vom Parkplatz geht man wenige Meter zur Rotachbrücke zurück und dann links des Flüsschens direkt zu dessen Mündung (Liegewiese). Links führt nun der gut bezeichnete Bodensee-Rundwanderweg nahe am See durch den schönsten Teil des Naturschutzgebiets Eriskircher Ried. Der reizvolle, nur für Fußgänger ausgewiesene Weg durch den Auwald ist schmal, aber selbst hier darf man sich über Radler ebenso wenig wundern wie über nicht angeleinte Hunde.

Hier folgt ein Tipp!

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Eine Reihe sehr informativer Schautafeln macht mit den Besonderheit des größten Naturschutzgebiets am nördlichen Bodenseeufer vertraut, das sich von der Rotachmündung etwa drei Kilometer bis zur Schussenmündung vor Langenargen erstreckt.

Nach dem schmalen Wegstück kommen wir auf die Seewiesenstraße, die zu einigen Häusern in Ufernähe führt. Bald wird die Straße wieder zum Wanderweg. Radler dürfen auf dem ungeteerten Wald- und Naturlehrpfad fahren, auch wenn der eigentliche Bodensee-Radweg etwas oberhalb recht eintönig an der Bahnstrecke entlangführt.

Hier im Naturschutzgebiet dürfen die Wege nicht verlassen werden, daher führen an zwei Stellen offizielle Wege durch den Schilfgürtel zu Aussichtsplattformen am See hinaus, von denen aus man die reiche Vogelwelt des Rieds beobachten kann.

Hinter Eriskirch empfiehlt es sich, rechts das Sträßchen zum Strandbad vorzugehen und dort den freien Ausblick zu genießen, zu baden oder einzukehren. Hier beginnen die berühmten Iriswiesen, die alljährlich im Mai/Juni, wenn die Schwertlilien blühen, viele Blumenfreunde anziehen.

Wir folgen dann dem Weg in Richtung Langenargen, vorbei an einem ehemaligen Sperrgebiet mit militärischer Peilstation, deren unterirdische Anlagen inzwischen aufgefüllt wurden. Die Natur kann sich wieder regenerieren. Der ebene Weg geht durch Streuwiesen und lichte Auwälder bis zur Schussen vor, über die eine Brücke führt. Wer möchte, kann nach der Brücke in wenigen Minuten zur Mündung beim Hotel-Restaurant Schwedi weitergehen. Vor der Brücke zweigt ein Steig ab, der recht urig an den Windungen der Schussen entlang nach Eriskirch führt. Wir gehen aber über die Brücke und wenden uns nach links. Wir bleiben nun rechts der Schussen immer in Ufernähe bis zur nächsten, ganz modernen Brücke. Direkt davor biegen wir rechts ab, gehen unter der Bahnlinie durch und wandern weiter an der Schussen entlang, mit schönem Blick auf den spitzen Kirchturm von Eriskirch, bis zur historischen Holzbrücke, wo wir auf der daneben liegenden Fußgängerbrücke die Schussen überqueren. Beim Rathaus sollten wir nicht versäumen, links die sehenswerte spätgotische Pfarrkiche Maria Himmelfahrt zu besuchen. Das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Eriskirch stammt ebenso aus dem 15. Jahrhundert wie die freigelegten Wandmalereien und die beiden erhaltenen farbigen Glasfenster im Chor.

Hier folgt ein Tipp!

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Danach folgen wir dem Wegweiser zum Naturschutzzentrum im alten Bahnhof Eriskirch. Auch hier empfiehlt sich ein Besuch, um noch mehr über Flora und Fauna im Eriskircher Ried zu erfahren.

An der Bahn entlang gehen wir weiter in Richtung Friedrichshafen und überqueren die Bahnstrecke an der Schranke. Statt nun langweilig auf dem Fuß-/Radweg neben der Bahn zurückzugehen, wandern wir wieder zum See vor und auf dem gleichen Weg wie zuvor zurück zum Ausgangspunkt.