Tour-Info
Route: 
Langenargen, Malerecke, Tunau, Gohren, Kabelhängebrücke, Argen, Oberdorf, Langenargen
Tourlänge: 
15 km – 3 1/2 Stunden
Ausgangspunkt: 
Ein großer kostenloser Parkplatz liegt nur gute fünf Gehminuten vom Marktplatz und See entfernt an der Straße von Eriskirch nach Langenargen. Weitere Parkplätze bietet das Parkhaus gegenüber dem Schloss Montfort und der Pfarrkirche St. Martin. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Langenargen sehr gut zu erreichen.
Tourcharakteristik: 
Ebener Weg, an Uferpromenade und Yachthäfen und an der Argen entlang, barocke Kirche und Kapelle am Weg.
Tourklassifizierung
Schwierigkeit: 
1
Kindertauglichkeit: 
4
Attraktionen: 
2
Landschaft: 
4

Langenargen, das sich gerne die Sonnenstube am Bodensee nennt, hat ein gut erhaltenes Häuserensemble aus der Montfortzeit, eine herrliche Promenade am See, ein Seenforschungsinstitut. Unsere Wanderung führt am See und an der Argen entlang und verbindet Natur mit Kultur.

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Starten wir gegenüber der Parkgarage und gehen die wenigen Meter auf dem Damm zum Schloss Montfort vor, dessen Turm man schon von weitem sieht. Der württembergische König ließ es 1861 anstelle der längst zur Ruine verfallenen Wasserburg erbauen.

Unser Weg führt vom Schloss aus links, an der barocken Pfarrkirche und dem ehemaligen Heilig-Kreuz-Spital (heute Altenheim) vorbei, direkt an der Ufermauer entlang mit herrlichem Blick auf den hier weiten See und die Schweizer und österreichischen Berge. Nach der Schiffslände kommen wir durch einen Park und auf der Oberen Seestraße weiter zum sogenannten Malereck mit Badestrand und Naturhäfen um die Argenmündung. Gleich am Anfang, noch vor dem Sportboothafen, zweigt links ein schmaler Wanderweg ab, der am Seenforschungsinstitut entlang zum Argenweg und weiter zum oberen Teil des Yachthafens Langenargen führt. Ein eleganter Steg leitet über die hier begradigte Argen zum gegenüber liegenden großen Seglerhafen. Der Weg führt in einem kleinen Bogen um den nördlichen Teil des Hafens, bei der Marina geradeaus, dann links entlang dem Ferienpark Campingplatz Gohren zum Schnaidter Hof und rechts weiter in das kleine Tunau mit seiner barocken Kapelle. Auch wenn immer wieder Wege rechts abzweigen, sollte man sich nicht verleiten lassen. Nur der offizielle Weg in Richtung Kressbronn führt wirklich weiter. In Tunau lädt der Dorfkrug mit Biergarten zur Einkehr.

Oberhalb des dazugehörigen Parkplatzes führt links ein schmaler Feldweg durch die Obstgärten hinauf nach Gohren. Dort geht es links an der Lindauer Straße entlang zu einer technischen Attraktion, der über 100-jährigen Kabelhängebrücke, die neben der neuen Straßenbrücke über die Argen führt.

Hier führen zwei Wanderwege an der Argen flussaufwärts. Es lohnt sich, gleich den viel ruhigeren Wanderweg rechts der Argen zu genießen. Immer wieder erklären Tafeln die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt. Schattig führt der Weg am Fluss entlang, der bei Hochwasser zeigt, dass er in früherer Zeit durchaus gefährlich werden konnte.

Nach etwa zwei Kilometern geht es unter der Bundesstraße 31 hindurch zur Brücke der alten Bundesstraße, wo wir auf die andere Seite wechseln - es sei denn, wir möchten erst drei Kilometer weiter die Argen überqueren. Auf dem linken Wanderweg gehen wir weiter flussaufwärts, bis links eine Abzweigung nach Oberdorf kommt. Am Sportplatz vorbei haben wir einen Kilometer weiter das zu Langenargen gehörende, von Baumgärten und Feldern umgebene und an Gaststätten reiche Oberdorf erreicht.

Wir biegen links in die Ortsstraße, überqueren am Ortsende beim Gasthaus Hirsch die alte Bundesstraße und sehen vom Lehenweg aus in vier Kilometern Entfernung schon den Kirchturm von Langenargen vor uns. Nach der Unterquerung der Bundesstraße wählen wir den ersten Teerweg links und haben dann weniger auf Radler zu achten. Bei der ersten Abzweigung an einem Schuppen biegen wir nach rechts in den Feldweg und gehen nach einigen hundert Metern beim nächsten Teerweg kurz links, dann vor einer kleinen Brücke beim Wegweiser „Argenweg" wieder rechts. Klein ist hier der Mühlbach zur Linken, doch wenig später bekommt er Wasser durch einen Kanal. Reste eines alten Auenwaldes sind hier im Naturschutzgebiet noch erhalten. Der Weg kreuzt zuletzt eine Straße und führt durch Industriegelände zum Ortskern von Langenargen.

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Wir biegen vor der Bahnschranke rechts in den Öschweg, gehen ein Stück an der Bahn entlang, kommen am Bahnhof vorbei, überqueren bei der nächsten Bahnschranke die Schienen und gehen nun geradeaus hinunter in den Ort, zum zentralen Marktplatz mit sehenswerten alten Häusern. Nur wenige Schritte und wir sind wieder am Ausgangspunkt vor der Pfarrkirche, die unbedingt einen Besuch lohnt.