Tour-Info
Route: 
Heiligenberg, Freundschaftshöhle, Altheiligenberg, Bellevueplatz, Amalienhöhe, Heiligenberg
Tourlänge: 
ca. 7 km (zwei Stunden)
Ausgangspunkt: 
Großer öffentlicher Parkplatz beim Rathaus (Richtung Betenbrunn)
Tourcharakteristik: 
Außergewöhnlich schöne Aussichtspunkte, moderate Steigungen, teils Waldwege, teils schmale Pfade am Hang, Trittsicherheit und gutes Schuhwerk angebracht, besonders bei Feuchtigkeit. Der staatlich anerkannte Luftkurort bietet zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.
Tourklassifizierung
Schwierigkeit: 
3
Kindertauglichkeit: 
3
Attraktionen: 
4
Landschaft: 
4

Unsere Wanderung geht vom Luftkurort Heiligenberg (726 m) über dem Salemer Tal aus, dessen Schloss mit prächtigem Renaissance-Rittersaal und ebenso kostbarer Kapelle man keineswegs versäumen sollte (Besichtigung Ostern bis Oktober mit Führungen).

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Vom großen kostenlosen Parkplatz beim Rathaus an der Betenbrunner Straße wandern wir zunächst am Sennhof und dem Postplatz mit der jahrhundertealten Gerichtslinde vorüber und die Salemer Straße hinunter. Am Ortsausgang zweigt rechts ein Wiesenpfad ab (Markierung W2). Erst fast bis zur Straße hinab und dann aufwärts führt der ausgesetzte, weitgehend mit Geländern gesicherte Weg an der steil abfallenden Hangkante zur Freundschaftshöhle. Ähnlich wie die Heidenhöhlen bei Überlingen-Goldbach diente sie vermutlich jahrhundertelang als Wohnplatz. Schon 1688 war in das Nagelfluh-Gestein ein Häuschen gebaut, bewohnt wurde die natürliche Grotte nachweislich bis 1785. Noch heute ist der Kamin des letzten Höhlenmenschen, eines Tagelöhners im Dienste der Fürsten zu Fürstenberg, zu sehen.

Vom Hangweg aus haben wir bei gutem Wetter überwältigend schöne Ausblicke auf Schloss Heiligenberg und über den Linzgau und den Bodensee hinweg zu den Schweizer Bergen. Der Weg fällt, steigt dann wieder leicht an und führt durch den Amalienhain, ein Waldgebiet mit üppiger Vegetation. Im Mai 2007 wurde hier ein Friedwald eröffnet, der unter Buchen, Eschen und Douglasien Baumbestattungen erlaubt.

Wir folgen der Markierung nach Altheiligenberg, bis der Weg bei einem Hügel rechts abbiegt. Wir steigen (rechts oder links herum) hinauf auf den vorgeschobenen Bergsporn, auf dem die Stammburg Altheiligenberg (727 m) gestanden hat. Die Burg, zwischen 1000 und 1250 Sitz der Grafen von Heiligenberg, ist bereits im 14. Jh. verfallen, erkennbar sind nur noch die ehemaligen Burggräben. Eine Hütte lädt zur Rast.

Wir gehen wieder hinab und kommen unten zur Weggabelung. Jetzt verlassen wir die Markierung W2 und folgen leicht aufwärts der W5, erst am Hang entlang, später auf schmalem Pfad den Hang hinauf und durch alten Waldbestand am Rande des Segelfluggeländes und schließlich auf breitem Waldweg zurück in Richtung Heiligenberg. Beim Wegweiser zum Bellevueplatz gehen wir zur Kante vor, von wo wir nochmals einen prächtigen Blick ins Land und auf das Schloss genießen. Der breitere Weg führt uns am Waldrand links zum Wanderparkplatz für den Friedwald.

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An der kleinen evangelischen Johanneskirche vorbei gehen wir die Clavelstraße hinunter und haben gegenüber bereits unser nächstes Ziel im Blick: die Amalienhöhe. Unten biegen wir rechts in die Pfullendorfer Straße (L201) und nach etwa 400 m beim alten Rathaus links in die Röhrenbacher Straße. Kurz nach den letzten Häusern sehen wir die Friedhofskapelle liegen. Dort biegen wir wieder rechts ab und steigen gemächlich hoch zur Amalienhöhe, dem höchsten Punkt von Heiligenberg, mit guter Rundumsicht. Über den Fürstin-Irma-Weg kommen wir wieder zur Betenbrunner Straße und zurück zum Parkplatz.