Tour-Info
Route: 
Tettnang, Hopfenmuseum, Siggenweiler, Herishäusern, Enzisweiler, Flockenbach, Dietmannsweiler, Neuhäusle, Tettnang
Tourlänge: 
ca. 18 km - 4 1/2 Stunden
Ausgangspunkt: 
Tettnang, Bärenplatz (großer Parkplatz an der Einmündung der Wangener Straße in die Lindauer Straße)
Tourcharakteristik: 
Inhaltlich dreht sich die Wanderung um Hopfen, Bier und Brauen. Landschaftlich bietet sie nach anfänglicher heftiger Steigung ein sanftes Auf und Ab durch Obst- und Hopfengärten, Wiesen und Wälder und immer wieder schöne Fernblicke.
Tourklassifizierung
Schwierigkeit: 
2
Kindertauglichkeit: 
2
Attraktionen: 
3
Landschaft: 
3

Eine Wanderung in schöner Landschaft, das liegt heute im Trend und ist nicht ungewöhnlich. Aber eine Wanderung, die bei einem Brauereigasthof beginnt, auf einem Weg mit informativen Tafeln zum Bierbrauen zum Hopfengut N° 20, Deutschlands erstem Hopfenmuseum, führt und dann zu einer weiteren Brauerei mit Gasthof, das gibt es wohl nur in Tettnang. Bis zum Ausgangspunkt zurück sind es viereinhalb Stunden, also rund 18 km. Wer ans Einkehren denkt, sollte den Montag ausschließen, denn da ist an den drei Punkten Ruhetag angesagt.

Hopfengut N° 20 – Eine spannende Reise durch die Welt des Hopfens!

Unser in Tettnang gelegenes Hopfengut vereint Hopfenanbau, Brauerei, Museum, Laden und Gaststätte. Entdecken Sie alle Facetten des Hopfens vereint an einem besonderen Ort...

Bis zum Hopfengut N° 20 entspricht der Weg der Tour „Und ewig lockt das Bier: Hopfenpfad Tettnang". Wir starten in Tettnang am Bärenplatz vor dem Brauereigasthof Krone, gehen über die Straße und kurz rechts, biegen links in die Storchenstraße, überqueren die Bahnhofstraße und gewinnen auf dem Meistersteig rasch an Höhe und an Informationen. Der Hopfenpfad ist gut markiert - selbst wenn man die immer prächtigere Aussicht genießt, kommt man kaum vom rechten Weg ab. Beim Hopfengut N° 20 haben wir den größten Teil der Steigung geschafft und eine erste Stärkung verdient. Unsere Empfehlung: Linsen und Spätzle mit Saitenwürstle. Im weiteren Verlauf folgen nur noch kleinere Anstiege.

Den Schildern zum Brauereigasthof Schöre folgend, geht es vorerst hinab nach Siggenweiler. Bald sieht man die Edelstahlbehälter des Milch- und Käsewerks. Die Kapelle in der Ortsmitte lassen wir rechts liegen, gehen geradewegs auf das Bergpracht-Milchwerk zu und auf der alten Dorfstraße zwischen den Hauptgebäuden hindurch. Rechts gewähren Fenster Einblicke in die Käseproduktion, Tafeln geben Erläuterungen dazu.

Erst leicht bergab, dann am Hang entlang führt der markierte Pfad durch Obst- und Hopfengärten, dann links hinunter zur Straße nach Obereisenbach, die wir überqueren. An einem Hochspannungsmast weist die Markierung schräg nach links zum Wald. Der Wegverlauf folgt hier dem HW 4 und 9 und dem Jubiläumsweg des Bodenseekreises. Nach etwa 100 m geht es rechts in den Wald und dann an einem ausgedehnten Feuchtgebiet entlang. Schließlich überqueren wir die Straße, die von Obereisenbach nach Prestenberg führt. Weiter geht es in Richtung Herishäusern, an einem Flurkreuz links und nach Enzisweiler hinab, das in einer Mulde liegt. Dann heißt es wieder zügig bergauf, die verlorene Höhe zurückholen. Ein Bänkchen vor einer Kapelle aus dem 15. Jahrhundert lädt zum Verschnaufen. Der Weg biegt hier rechts ab. Aufpassen müssen wir, wenn nach den Häusern von Flockenbach das Sträßchen sich in einer leichten Rechtskurve abwärts windet - hier verlassen wir es und gehen geradeaus den Forstweg am Waldrand weiter. Am Ende des Wäldchens kommen wir wieder zu einem Flurkreuz und sehen vor uns bereits das kleine Dietmannsweiler mit dem Brauereigasthof Schöre und der kleinen Kapelle dahinter. Nicht zu vergessen, dass auf der ganzen Route schöne Ausblicke die Wanderung kurzweilig werden lassen.

Frisch gestärkt können wir nun die restlichen 7 1/2 km angehen. Die ersten fünf Kilometer folgen wir der Markierung nach Neuhäusle, zwischen Gasthof und Parkplatz geht der Weg bergab, trifft auf ein Teersträßchen, wo wir links gehen und gleich darauf rechts in den Wald biegen. Hier erwartet uns auf ein paar hundert Metern das einzige schlechte Stück der Wanderung. Besonders wenn es an den Tagen vorher geregnet hat, heißt es auf dem aufgeweichten Waldweg vorsichtig bergab gehen und tiefen Rinnen und Pfützen ausweichen. Nach etwa 10 Minuten ist es geschafft, wir treffen auf die Straße von Tannau nach Laimnau, gehen rechts über eine Brücke und gleich wieder links in den Wald. Auf gepflegtem Forstweg geht es nun leicht steigend hinauf und weiter zum Parkplatz Neuhäusle. Ein Waldweg führt links hinunter zur Oberhofstraße. Der Markierung mit dem roten Kreuz folgend, gehen wir die Straße abwärts und über die Hofrat-Moll-Straße ins Zentrum von Tettnang zurück.

Eines der besten Biere der Welt (ein Bio-Bier) stammt aus der Tettnanger Kronenbrauerei

Traditionsreiche Privatbrauerei im Herzen von Tettnang direkt am Bärenplatz mit altschwäbischer Bierstube und Gartenwirtschaft, feiner Regionalküche und außergewöhnlichen Gästezimmern...

Eigentlich sollte man diese Wanderung stilvoll bei Tettnanger Bier und Wurstsalat in der Krone am Bärenplatz ausklingen lassen.