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See, Regionen & Orte

50 Milliarden Kubikmeter Wasser...

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„UNESCO Weltkulturlandschaft“ soll er werden, der Bodensee, auch „die Seele Europas“ genannt. Er liegt im Vierländereck Deutschland-Österreich-Schweiz-Liechtenstein, in einer der abwechslungsreichsten Kulturlandschaften Europas. Bei starkem Föhn erscheinen die Alpen vom nördlichen Ufer aus zum Greifen nah, fast meint man, bis nach Italien schauen zu können.

Konstanz – Heimliche Hauptstadt am See

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Imperia heißt die schwergewichtige, aber leichtbekleidete Dame, die sich an der Konstanzer Hafeneinfahrt dreht. 1993 hat der Künstler Peter Lenk die anfangs umstrittene „stadtbildprägende Dirne“ geschaffen, ihren Namen verdankt sie einer Erzählung Honoré de Balzacs über das Konstanzer Konzil, das einzige Konzil auf heute deutschem Boden.

Konstanz, Untersee und Rhein

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Er ist Teil des Bodensees, auch wenn er mit ihm nur durch den Rhein verbunden ist, der etwa zwei Kilometer durch Konstanz und seinen Orts­teil Paradies fließt, ehe sich hinter dem Schweizer Ort Gottlieben der Untersee öffnet.

Reichenau – Klosterkultur und Kopfsalat

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Zwischen Gnadensee und Untersee, direkt neben dem Wollmatinger Ried, liegt die Insel Reichenau. Jahrhunderte lang konnte man sie nur per Boot oder bei Niedrigwasser über eine Furt erreichen. Heute gibt es einen von Pappeln gesäumten Damm mit breitem Radweg, an dessen Ende man von einem steinernen Bischof begrüßt wird – dem Wanderprediger Pirmin.

Mittelalterliches Stein am Rhein

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Bald nach der Insel Werd, wo Otmar, der erste Abt von St. Gallen, in der Verbannung starb, lässt der Rhein endgültig den Bodensee hinter sich. Am Nordufer liegt Stein am Rhein, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Kleinstädte der Schweiz. Eine malerische Stadt wie aus dem Bilderbuch, die allerdings in der Saison von Touristen überflutet wird.

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